Pressemitteilung Nr. 5 vom 03.03.3010

Kaninchen - was tun?!



Für die einen sind sie possierliche Tiere, für andere eine Plage. Betrachtet man die Norderneyer Vegetation im Vergleich zu manch anderen Inseln, so lässt sich sagen: Es wächst hier nur das, was die Kaninchen übrig lassen. Das trifft insbesondere nach diesem strengen Winter zu. Nach dem sich der Schnee zurückgezogen hat, sind die Verbissschäden erst in ihrem völligen Umfang sichtbar geworden. Ob die Pflanzen tatsächlich eingehen, wird sich zeigen.
 
Am Mittwoch trafen sich im Rathaus auf Einladung des Bürgermeisters Vertreter der Norderneyer und der Kreisjägerschaft, Jagdbehörde des Landkreises, Nationalparkverwaltung, NLWKN, Stadt und Staatsbad.
 
Zunächst wurden die rechtlichen Aspekt behandelt. Wildschäden können nur im Jagdbezirk geltenden gemacht werden, wenn sie trotz Einhaltung der Vorgaben z.B. für Einfriedungen entstanden sind. Neben den Problemen bei der Deichunterhaltung in der freien Landschaft geht es auf der Insel jedoch um den sogenannten „befriedeten“ Bereich, also die bebaute Ortslage. Dort sind die jeweiligen Grundstückseigentümer selbst verantwortlich.
 
Aufgrund der Häufung von Kaninchen an Brennpunkten wie dem Friedhof und Alten Fliegerhorst sind dort zwischen Jägerschaft, Kreis und Stadt Sondererlaubnisse zur Jagd erteilt, die in die sonst üblichen Schonzeiten hinein reichen. Trotz mancher Anfeindungen bemühen sich die Jäger nach Kräften, aber auch mit der gebotenen Umsicht, zur Bestandsreduzierung beizutragen. Üblicherweise werden auf der Insel gegen 3.000 Tiere jährlich erlegt. Andere Mittel als die Bejagung gibt es zur Bestandsreduzierung nicht. Kaninchen gelten als Wildtiere, nicht als Schädlinge – auch wenn es manchmal anders scheinen mag.
 
Nach Ansicht der Fachleute gibt es Gründe dafür, dass die Kaninchen in den letzten Jahren zunehmend den Inselwesten erobert haben. Es ist das Nahrungsangebot. Es beginnt damit, dass in den Ortsrandlagen üblicherweise Garten- und selbst Bioabfälle in die freie Landschaft entsorgt werden oder – wie beim Friedhof – auch noch so, dass durch Aufschichtungen Mauern und Zäune problemlos überwunden werden können. Auch gibt es wenig hilfreiche Beiträge von Mitbürgern, die den Kaninchen und dem Hochwild noch im Argonnerwäldchen, auf dem Friedhof und bei den Altenwohnungen Nahrung anbieten. In diesem Sinne sollte ein jeder sein Handeln einmal überprüfen.

Es wurde vereinbart, kurzfristig noch zu einer besonders intensiven Bejagung zu kommen. Im Visier sind dabei der alte Fliegerhost und die Schanzanlagen. Dazu ist erforderlich, dass die Bereiche wegen der Gefährdung großflächig vor Zugang gesperrt werden. Anwohner und Tierhalter sollten sich ebenfalls zurücknehmen. Die Stadt wird diese Aktionen gesondert ankündigen und mit Personal begleiten.

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