Bürgermeister Ulrichs zum Infektionsgeschehen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

seit einigen Tagen ist auf unserer Insel ein auffällig dynamisches Infektionsgeschehen durch eine relativ hohe Anzahl neuer positiver Covid-19-Testungen festzustellen. Diese Entwicklung führt nach Monaten einer recht stabilen und epidemiologisch harmlosen Gesamtsituation nunmehr in der Bevölkerung zu Verunsicherungen und wirft zugleich viele Fragen auf.

 

Es mag zumindest teilweise beruhigend klingen, dass die Infektionsketten weitestgehend bekannt sind und die Kontaktnachverfolgung gut funktioniert. Das Gesundheitsamt leistet hier einen guten Job. Die betroffenen Insulanerinnen und Insulaner zeigen sich sehr kooperativ. Auch ist der Kreis der Infizierten insgesamt gut eingrenzbar.

 

Gleichwohl beunruhigt mich diese Entwicklung sehr. Wir müssen die Lage allesamt schnellstmöglich in den Griff bekommen. Eine weitere exponentielle Zunahme in dieser Geschwindigkeit wäre auf der Insel unvorstellbar.

 

Der Chef des RKI-Instituts, Lothar Wieler, warnte heute noch: „Wir sind noch lange nicht über den Berg.“ Die Situation bleibe „sehr ernst“.

 

Ich werde in diesen Tagen häufiger von besorgten Mitbürgerinnen und Mitbürgern angesprochen oder angeschrieben, die sich ebenfalls Sorgen und Gedanken machen und der aktuellen Entwicklung mit vielen Fragen und Anmerkungen hilflos gegenüberstehen. „Machen Sie doch etwas…“, „was sollen wir tun…?“

Meine Antwort ist so einfach wie die Lösung des Problems. Mein Appell lautet: „Machen Sie bitte einfach so wenig wie möglich!“

 

Halten Sie die AHA-Regel ein:

 

  • Abstand halten
  • Hygiene beachten
  • Alltagsmaske tragen

 

Bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause. Stellen Sie Ihre Reisen zurück. Reduzieren Sie Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum.

 

Nur so können wir das Infektionsgeschehen auf unserer Insel schnellstmöglich bremsen.

 

Ich bin davon überzeugt: Wenn sich alle an die AHA-Regeln halten, dann halten wir auch das Virus im Zaum. Solange das nicht passiert, helfen die besten Regeln und Verordnungen nichts. Es liegt an uns und unserem Verhalten selbst, und nicht immer an dem der anderen.

 

Und tun Sie uns allen bitte noch einen Gefallen:

 

Nicht nur das Infektionsgeschehen, auch das Kommunikationsgeschehen in den sozialen Netzwerken ist äußerst dynamisch. Wieder einmal werden Schuldige gesucht, Verantwortlichkeiten hin- und hergeschoben, Zugangsverbote zur Insel diskutiert. Wir haben es mit einer Pandemie zu tun, die die ganze Welt in Atem hält. Gegenseitige Beschuldigungen und Hetze im Netz helfen niemandem weiter und sind nicht zielführend.

 

Wir müssen zusammenhalten und das mit Abstand! Das sollten wir Insulaner doch wohl hinbekommen!

 

Ihr Bürgermeister

 

Frank Ulrichs

Stadt Norderney

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