Pressemitteilung Nr. 16 vom 11.09.2009

15. Internationale Wattenkonferenz auf Romoe/DK


Mitte der Woche trafen sich auf der dänischen Insel Romoe die politischen Entscheidungsträger der niederländischen, dänischen und deutschen Watteninseln. Im Focus der im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Vollversammlung standen dieses Mal weniger Entschließungen zu Umweltthemen. Vielmehr ging es um die künftige Form der Zusammenarbeit.
Neben der Bearbeitung grenzübergreifender Themen aus dem Bereich des Umwelt- und Naturschutzes soll die direkte Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen den Inseln gefördert werden. Fragen z.B. zum Verkehr, zur
Strandreinigung oder zum Wegebau zeigen viele Parallelitäten. Insbesondere den Mitarbeitern der Verwaltungen soll der Weg eröffnet werden, besser von Beispielen im Sinne von „best practice“ zu erfahren und Kontakte knüpfen zu können. Basis soll dafür eine neue themenbezogene Internetplattform der Euregio sein.
Zur Vereinfachung der Arbeit im Euregio-Vorstand und im Sekretariat wurde zudem über eine Anpassung der Gründungssatzung verhandelt.
Die Leitung der Euregio liegt bei Erik Noerreby, Fanoe, nach dem die langjährige Vorsitzende Frau Bürgermeisterin Geldorp,Texel, ausgeschieden ist. Neben Bürgermeister Salverius von Norderney wurde aus dem Teilbereich Ostfriesische Inseln neu Bürgermeister Hans Janssen, Langeoog, in den Euregio-Vorstand gewählt. Sowohl der scheidenden Vorsitzenden als auch dem wechselnden Bürgermeister Kohls, Wangerooge, wurde der Dank der Versammlung zuteil.
Besondere Anerkennung fand die jahrzehntelange hervorragende Zuarbeit von Reinhard Kaib, Stadt Borkum. In diesem Zusammenhang wurde bekräftigt, dass die Ostfriesischen Inseln aus organisatorischen und Kostengründen zu einer gemeinsamen Bearbeitung von Vorgängen im Bereich Umwelt- und Naturschutz kommen wollen.
Übereinstimmend wurde festgestellt, dass die wesentlichen Gefahren und Probleme für den touristischen Wirtschaftsraum und die Natur im Gebiet von Inseln und Küste heute aus ihrer Umgebung kommen. Deshalb werden der Insel- und Küstenschutz, die Folgen von Klimaveränderung und die industrielle Entwicklung an Land und Offshore stets im zentralen Blickpunkt der Euregio und ihrer Teilregionen bleiben.

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