An den Seehund-Skulpturen im Park am Kap-Hoorn-Spielplatz hatte sich die Witterung bemerkbar gemacht: Die Farbe blätterte ab und so erhielten die Figuren im Rahmen der Ferien-Workshops des Jugendcafés eine Schönheitskur.
Insgesamt 16 Norderneyer Kinder und Jugendliche nahmen sich den Skulpturen an und gestalteten diese mit neuen Motiven. Die Kreativ-Workshops wurden von Konstanze Kampfer von KONKA IMPACT und der Kunstpädagogin Gloria Kampfer geleitet.
Die teilnehmenden Kinder der Klassen 3 und 4 malten erst Bilder zum Thema „Unterwasserwelt“ auf eine Leinwand und übertrugen dann ihre Werke, wie Fische, Krebse, Quallen, Algen und weitere Meerestiere und -pflanzen auf die Seehund-Skulptur. Das Gemeinschaftsprojekt machte den Kindern großen Spaß, sie konnten ihre gestalterischen Fähigkeiten erweitern, Mut zu eigenen kreativen Entscheidungen zeigen, gegenseitige Wertschätzung erleben und Freude am künstlerischen Ausdruck entdecken. „Ich finde es so toll, dass ich meinen Namen groß in Doppelschrift auf den Seehund schreiben darf und danach sehen können, dass ich dabei war.“, sagte eine 8-jährige Teilnehmerin stolz.
Der zweite Seehund, bemalt von Jugendlichen der Klassenstufen 5 bis 7, stand unter dem Motto „Pop-Art Power“ und knüpfte an Werke des Künstlers Keith Haring an. Die Jugendlichen lernten, ein Kunstwerk schrittweise zu planen – von der ersten Skizze bis zur fertigen Leinwand – und setzten sich spielerisch mit Harings Bildsprache auseinander. So entstand im Anschluss eine farbenfrohe Seehund-Skulptur, die den individuellen Stil der Jugendlichen mit Anregungen durch Keith Haring verbindet. „Das Thema Pop-Art nach Haring ist toll und so einfach – das wollen wir nochmal machen“, sagten die Jugendlichen begeistert während des Workshops. Viele waren überrascht von sich selbst: „Ich wusste gar nicht, dass ich so gut malen kann.“
Beide Seehund-Skulpturen können nun wieder an ihrem Platz im Park bewundert werden.
Unterstützt wurde die Aktion von den Mitarbeitern des Bauhofs der Technischen Dienste (TDN), die den Hin- und Rücktransport, die Vorbereitung und Grundierung übernahmen.
Die Stadt bedankt sich beim Jugendcafé für die Organisation und bei den Kindern und Jugendlichen sowie ihren kreativen Leiterinnen für die tollen Ideen und die Verschönerung der Seehund-Skulpturen im Kap-Hoorn-Park.
