Pressemitteilung Nr. 7 vom 23.03.2009

Inselschutzwerke zwischen der Viktoriastraße und dem Westdeich



 
Ausbau der Inselschutzwerke zwischen der Viktoriastraße und dem Westdeich;
Planungsidee der Stadt Norderney

Bereits im Generalplan Küstenschutz Niedersachsen von 1973 und dann auch in der Fortschreibung für den Regierungsbezirk Weser-Ems ist die Notwendigkeit beschrieben, die Inselschutzwerke zu verstärken. Mit der Herstellung des Westdeiches und dem Ausbau der Schutzwerke von der Strandstraße in Richtung Nordstrand wurden die Planvorgaben inzwischen abgearbeitet. Es fehlt noch an dem Schluss des mittleren Teils am Weststrand.
 
Im Laufe des Jahres 2009 soll der Teil 2 des Küstenschutzplanes des Landes Niedersachsen herausgegeben werden, in dem dann auch Aussagen für weitere Maßnahmen auf der Insel erfolgen müssen. Darin wird es sicher um die Fortsetzung von Buhnenarbeiten am Nordstrand oder auch den Grohdepolderdeich gehen. Eine konkrete Planung für den Weststrand war und ist derzeit aber auch noch offen, was ein letzter Gedankenaustausch im Januar d. J. mit dem NLWKN bestätigte.

Aufgrund der guten Erfahrungen im Zuge des Ausbaus der Schutzwerke am Nordstrand hat die Stadt Norderney angekündigt, von sich aus für diesen Abschnitt ein städtebauliches Konzept zu entwerfen. Die wasserbauliche Beurteilung muss natürlich dem NLWKN überlassen bleiben. Insofern handelt es sich klar und eindeutig lediglich um einen Konzeptvorschlag, mit dem versucht wird, Interessen des Inselschutzes und der Stadt Norderney zusammenzuführen.
 
Auf der Basis von Höhenplänen, die das NLWKN zur Verfügung gestellt hat, wurde eine Grobplanung entwickelt (Skizze als PDF-Datei).

Nach Darlegung des NLWKN ist ein eigentlich erforderlicher Ausbau von Schutzbauwerken vor den baulichen Anlagen der ersten Reihe am Weststrand nicht denkbar. Vor den Objekten der Strandinfrastruktur, Vestisches Kinderheim, Hotel Pique usw. lässt sich auf Sicht lediglich ein Objektschutz verbessern. Deshalb wurde nach einer Linienführung gesucht, die dahinter liegend die Notwendigkeiten des Küstenschutzes abdecken kann und auch kommunale Überlegungen berücksichtigt.
 
Danach bietet sich die Fortführung des Niveaus der Wallanlage vor der Viktoriastraße über den Zufahrtsweg zum Weststrand/Hotel Pique an. In dem Bereich zwischen dem Wäldchen müsste das Gelände vielleicht drei Meter aufgehöht werden. Diese Höhe lässt sich zwischen der Kreuzung Weststrand-/Viktoriastraße auf den einen und dem Tiefpunkt Strandpromenade auf der anderen Seite gut überwinden. Auch befahrbare Wegeanlagen können dort hergestellt werden. Der Bereich, der seit Jahren auf eine Sanierung und Umgestaltung wartet, könnte anschließend ansprechend präsentiert werden.

Auf der heutigen Zufahrtsstraße zwischen dem Vestischen Kinderheim und dem Argonnerwäldchen Richtung ehemaliges Freibad könnte eine vielleicht 2,5 m hohe Mauerkonstruktion, die beidseitig angeschüttet ist und binnenseitig einen Fußweg kommend von der Viktoriastraße fortführt, entstehen.
Das Gelände des ehemaligen Freibades sollte ähnlich wie die Kaiserstraße von der Promenade her ansteigend profiliert werden. Das Gelände sollte zum Strand zugehörig mit Körben usw. genutzt werden. Damit würde der Weststrand, der schon jetzt jedes Jahr aufgefahren werden muss, entlastet und weiteres Platzangebot für Gäste geschaffen.

Die verkehrliche Erschließung für die Objekte Museum, Strandinfrastruktur, Blockheizkraftwerk kann dann vom alten Fliegerhorst erfolgen. Dauerhaft geschützt wären durch eine solche Linienführung die Museen, Kinderspieleinrichtungen, Blockheizkraftwerk und das Argonnerwäldchen selbst. Durch die Erdbaumaßnahmen würde das Argonnerwäldchen aller Voraussicht nach nur wenig tangiert.
 
Gerade deshalb wurden andere Linienführungen z. B. von der Viktoriastraße direkt durch das Argonnerwäldchen oder die Aufnahme der Verwallung entlang der Weststrandstraße in Richtung Gruko auch nicht weiter verfolgt.
 
Zur Verbesserung der Wegebeziehungen müsste der vorhandene Fußweg zwischen der Weststrandstraße, am Fischerhausmuseum vorbei Richtung Seebademuseum im Argonnerwäldchen angepasst werden.

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