Zukunft Forschungsstelle Küste Norderney

Pressemitteilung Nr. 2 vom 11.01.2019



In der brisanten Frage um die Zukunft der Forschungsstelle Küste auf Norderney gibt es vorerst eine Verschnaufpause. Bekanntlich hatte in den letzten Wochen die inoffizielle Nachricht aus Hannover die Runde gemacht, die Einrichtung und damit sämtliche Arbeitsplätze auf das Festland zu verlegen. Diese Mitteilung hatte zu großer Beunruhigung in der Belegschaft der Forschungsstelle geführt, aber auch bei der Stadt Norderney abermals für Verärgerung gesorgt. Die Stadt Norderney setzt sich seit Jahren für einen Verbleib der namhaften und international anerkannten wissenschaftlichen Forschungseinrichtung auf Norderney ein.
 

In diesem Sinne haben die Ratsfraktionen stets parteiübergreifend ihre Solidarität und ihre Unterstützung für einen Standortverbleib erklärt. Insbesondere wurde seitens der Stadt die Bereitschaft signalisiert, bei der insularen Standortsuche aktiv zu helfen und diese ggf. mit einer entsprechenden Bauleitplanung zu forcieren. Die jüngsten Interventionen von Bürgermeister Frank Ulrichs, die dieser in mehrfachen persönlichen Gesprächen mit Umweltminister Olaf Lies in den letzten Tagen und Wochen eindringlich vorgebracht hatte, tragen nun erfreulicherweise vorerst Früchte.
 

In einem aktuellen Schreiben aus dem Umweltministerium, das an die Kolleginnen und Kollegen der Forschungsstelle Küste gerichtet ist, wird diesen aufgezeigt, dass zur Lösung der Problematik eine „Große Baumaßnahme“ angestrebt wird, für die, neben einer Veranschlagung im Landeshaushalt, mit Hochdruck die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden sollen. Dadurch soll die Forschungsstelle nachhaltig gestärkt werden. Wie und vor allem wo eine solche Lösung verwirklicht werden könnte, steht indessen noch nicht fest. Nach wie vor stehen sowohl Norden als auch Norderney zur Disposition. Allerdings wird die Bedeutung der Forschungsstelle und ihrer wahrzunehmenden Aufgaben deutlich hervorgehoben.
 

Im Rahmen einer Übergangslösung soll das Gebäude der Forschungsstelle An der Mühle betriebsfähig gehalten werden.
 

Es besteht jetzt die Chance, ohne die Angelegenheit „über das Knie zu brechen“, eine sinnvolle große Lösung zu erarbeiten, die von der Stadt Norderney gerne im Rahmen ihrer Möglichkeiten konstruktiv begleitet wird.
 

Bürgermeister Frank Ulrichs begrüßt ausdrücklich den von Umweltminister Olaf Lies initiierten „Neustart der Überlegungen“ und die damit eröffnete Möglichkeit, eine nachhaltige und zukunftssichere Perspektive für die Forschungseinrichtung zu erarbeiten. Diese aktuelle Entscheidung ist von Vernunft und Besonnenheit geprägt.

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