125 Jahre Feuerwehr Norderney

Die Feuerwehr der Nordseeinsel kann in diesem Jahr ihr 125jähriges Jubiläum feiern.



Aus diesem Grunde veranstaltete sie am Sonnabend, den 22.08.2009, einen Tag der offenen Tür. Zur Verstärkung hatte man die Oldie-Gruppe der befreundeten Feuerwehr Norden eingeladen, Diese wurde gegen 13.00 Uhr mit großem Hallo auf der Insel begrüßt.
 
Dann folgte sofort eine Werbefahrt durch die Stadt. Vorweg der Oldtimer der Norderneyer
Wehr, ein altes LF 16, gefolgt von einem Traktor Baujahr 1951 der die Handdruckspritze und den Gerätewagen aus früheren Jahrhunderten zog. Beim Kurplatz und auf der Strandpromenade wurde jeweils Halt gemacht und dort eine historische Löschübung vorgeführt, an der sich auch die zahlreichen Zuschauer beteiligen durften.
Bereits ab 14.30 Uhr füllte sich dann der Platz vor dem Feuerwehrhaus mit interessierten Menschen, sodass man diesen Nachmittag schon jetzt als gelungen bezeichnen durfte. Neben einer Fahrzeug- und Geräteschau, dem Brandschutzinfomobil, einer historischen Ausstellung sowie ausreichender Versorgung wurde dem Publikum noch einiges mehr geboten. Unter anderem wurden ein Löscheinsatz sowie das Befreien einer eingeklemmten Person aus einem verunfallten Pkw demonstriert.
 
Ein Norderneyer Geschäftsmann hatte aus einer Veranstaltung heraus einen Überschuss von 1500 Euro erwirtschaftet. Hieraus ergaben sich zwei Schecks, einer für die Jugendfeuerwehr in Höhe von 1000 Euro, die anderen 500 Euro gingen an die Wehr zur Erhaltung des bereits erwähnten alten Löschgruppenfahrzeuges.
 
Kreisbrandmeister Ernst Hemmen konnte im Rahmen des Tages der offenen Tür den Löschmeister Ludwig Geriets für seine 40jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr ehren und ihm die entsprechende Urkunde und das Abzeichen übergeben bzw. an die Brust heften.
Eine Ehrung der besonderen Art wurde dann noch zwölf weiteren ehrenamtlichen Helfern zuteil, sie erhielten die Rettungsurkunde von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann.
 
Im letzten Jahr gerieten ein Vater und seine drei Kinder im Bereich des Nordstrandes in Todesgefahr, als sie sich in der Nordsee zu weit vom Strand entfernt hatten, aus eigener Kraft konnten sie nicht mehr ans Ufer zurück gelangen und hielten sich an einem Duckdalben bei sehr starker Brandung fest. Die DGzRS, die DLRG und die Feuerwehr Norderney wurden alarmiert. Da die DGzRS und die DLRG mit ihren Booten erst um die Westseite der Insel fahren mussten und dies natürlich Zeit kostet, waren die Feuerwehrleute als erste
an der Einsatzstelle.
 
Sofort machten sich acht Wehrmänner, gesichert mit Leinen, zu den Hilflosen auf, im Laufe des Einsatzes kamen noch drei DLRG-Helfer und ein Helfer der DGzRS dazu. Unter gewaltigen körperlichen Kraftanstrengungen gelang es, die Personen an den Strand zu holen, teilweise gezogen von einem Löschgruppenfahrzeug, derart stark war die Kraft des Wassers!!!
 
Geehrt wurden daher
- von der Feuerwehr Norderney:
Hauke Visser, Klaus Kramer, Andre de Boer, Andreas Melles, Mirko Zane, Kai Schild, Björn Dressler, Eilbertus Stürenburg
 
- von der DLRG:
Sven Holtkamp, Heiko Jacobs, Harald Meiling
 
- von der DGzRS der Vormann:
Christian Brensing.

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